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In dieser Episode widme ich mich der allzeit genannten Befürchtung: Was ist, wenn mir mitten in einem Kongressinterview die Fragen ausgehen?

Wie ich diese Sorge kenne. Bei dieser Challenge hatte ich gestern auch den Eindruck, die Ideen sind weg. Wie mache ich weiter. Gerade mal 8 Videos und schon habe ich keine Puste mehr? 

Und das, wo ich es doch ganz groß angekündigt habe. 

Und sofort waren sie alle da: Die Glaubenssätze, die ich in mir trage. Sowas wie:

  • Du bist nicht kreativ genug und hast keine eigenen Ideen. 
  • Du führst nichts richtig zu Ende.

Krass, oder? 

Dann muss ich mir immer wieder bewusst meine Gegenbeispiele heranholen, die da vor allem auch in meiner Phase als Leistungssportlerin zu finden sind:

Ich habe in meinem Leben so vieles zu Ende geführt. Wer hat kann sich schon Weltmeisterin nennen? 

Wer hat 15 Jahre seines Lebens tagtäglich an seinem Traum gearbeitet und die Sache zu Ende geführt, auch als Schwierigkeiten auftraten und es mit dem Tanzpartner einfach nicht mehr harmonierte. 

Wer hat obwohl er schon Vizeeuropameisterin war mit einem anderen Partner nochmal (fast) von vorne begonnen?

Und wer hat sich tagtäglich neue Tanzbewegungen ausgedacht, weil die neue Tanzparterin des ehemaligen Tanzpartners in den gemeinsamen Trainingsstunden jede Bewegung kopierte?

Mein Tipp ist deshalb: Schreibe Dir einmal auf, was für Sätze in Dir auftauchen würden, wenn Du darüber nachdenkst, dass Dir in einem Interview die Fragen ausgehen. 

Wessen Sätze sind das? Wer hat sie gesagt? Schließlich sind es doch die Sätze, die mit einem „Du…“ beginnen und dann meist recht vorwurfsvoll weitergehen. 

Das alles sind Glaubenssätze. Doch Glaubenssätze sind erlernte Sätze, die nichts mit der Wahrheit zu tun haben müssen. 

Wenn Du diese Sätze für Dich hast, dann schreibe Dir mal gleich darunter auf, in welchen Situationen Deines Lebens Du gezeigt hast, dass diese Sätze nicht stimmen. 

Das macht Deinen Blick schon mal klarer. 

Das war mal Punkt 1, der mir wichtig war.

Dann Punkt 2: Kein Interviewpartner will Dich dumm dastehen lassen. Mir sind auch schon mal die Fragen ausgegangen oder ich wollte unbedingt eine Sache fragen, hatte sie aber vergessen…
Der Interviewpartner bringt dann meistens noch ein eigenes Thema ein und schon ist alles wieder im Fluss. 

Und wenn nicht: Dann kann man ja immer noch schneiden, wenn Du es nicht live ausstrahlst.

Ein Interview erfordert viel Konzentration. Du darfst ruhig auf Deine Notizen schauen oder Dir sogar Notizen machen. Am Anfang habe ich immer einen Block und einen Stift auf dem Tisch gehabt und blind (in die Kamera schauend) versucht, mir ein Wort zu notieren, was mich dann an meine Frage erinnerte… 

Das war für mich sehr hilfreich. Und warum nicht sogar runterschauen und sich bewusst eine Notiz machen. Wir sind diese in die Kamera starrenden und nickenden Gesichter doch irgendwann leid, oder? 

Bei einem Videodreh neulich haben mein Videograf und ich neulich Tränen gelacht, weil ich die Szene mit einem Interview nachstellte und wir dann an diese Ratesendung Dingsda denken musste: Machen sie eine typische Bewegung eines Kongressveranstalters…. NICKEN  

Punkt 3 ist die Vorbereitung:
Wenn Du Deinen Interviewpartner gut kennst, wird es für Dich ebenfalls weniger aufregend sein. Beginne die ersten Interviews mit Menschen, die Du gut kennst, um Erfahrungen zu sammeln und steigere Dich dann langsam.

Vielleicht hilft es Dir auch, Dein Interview nicht chronologisch vorzubereiten, sondern Dir vorher eine Mindmap zu machen mit den wichtigsten Punkten, die Du ansprechen willst. Dann hast Du nicht das Gefühl, dass jetzt aber was übersprungen wurde und Du einen Schritt zurückgehen musst, wenn der Interviewpartner mal anders geantwortet hat.

Und wenn Du das Gefühl hast, Du möchtest in einen Punkt noch tiefer einsteigen, dann gehst Du da rein und lässt später einen anderen Punkt weg. 

Bau Dir in der Vorbereitung einen festen Rahmen. Eine Einstiegsfrage, die Du mit etwas anderen Worten immer wieder stellst und eine Abschlussfrage.

So, ich hoffe, ich konnte Dir mit diesen Tipps etwas die Angst nehmen. und freue mich auf Deinen Kommentar unter diesem Video. Was denkst Du über die Angst vor Interviews? Kann man sie überwinden und welche Tricks hast Du vielleicht schon entdeckt oder erprobt?

Ich freue mich auf Deinen Kommentar unter diesem Post: Was denkst Du über die Angst vor Interviews? Kann man sie überwinden und welche Tricks hast Du vielleicht schon entdeckt oder erprobt?  

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Höre auch in die letzte Episode rein 

Shownotes:

Kongresstyp-Analyse

Swantje Gebauer

Swantje Gebauer von der Online-Kongress Ideenfabrik unterstützt als Online-Kongress-Guide herzgetriebene Coaches, Trainer, Berater und Solopreneure dabei ihre Sichtbarkeit im www mit einem Online-Kongress spürbar zu erhöhen und sich so mit ihrer Expertise und Authentizität ein profitables Online-Business zu erschaffen. Gemeinsam mit Anneli Eick hat sie den großen Online-Kongress mit dem Titel "Dein erster OnlineKongress" veranstaltet. 2017 setzt sie mit ihrem Relaunch "Mehr Sichtbarkeit im Business" neue Maßstäbe in der Welt der Online-Kongresse.

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