Team für Online-Kongress Beitragsbild

In dieser  Episode geht es um Strategien, wie Du Dir ein Team zusammenstellst, das Dich bei der Kongressplanung optimal unterstützt.

In der letzten Episode habe ich darüber gesprochen, mit welcher Frage Du deine Vision am einfachsten umsetzte. 

Und vielleicht hast Du gedacht: "Ja, das klingt cool und das will ich auch…" 

Jemandem meine Ideen erklären, dann ein wenig warten und dann einen Vorschlag für ein schönes Ergebnis bekommen, zu dem ich Ja oder Nein sagen kann, bis alles genau so ist, wie ich es vorher in meinem Kopf hatte.

Also ich kenne das nur all zu gut, denn ich hatte schon manchmal Bilder oder Träume im Kopf, die so jenseits von Worten und Bildern waren, dass ich mir so einen Umsetzer sehnlichst gewünscht hätte. Ich hab dann in eigenen Malprojekten oder in Gedichten versucht, diese Träume festzuhalten. 

Ich bin keine Poetin und auch keine Künstlerin. Ich habe schon Schwierigkeiten, ein Pferd zu malen, dass nicht aussieht, wie ein Hund oder schlimmer noch, wie ein dicker Elefant. 

Doch wie baust Du nun ein Team auf oder wie findest Du Partner, die Dich in Deiner Sache unterstützen können. 

Ich teile einfach mal ein paar Erfahrungen mit Dir, wie ich da vorgegangen bin.

Das erste Mal habe ich einfach über meinen Newsletter eine Art „Jobangebot“ verteilt. Daraufhin haben sich einige gemeldet und ich habe nach einem Gespräch mit diesen Personen eine Auswahl getroffen. 

Das geht natürlich nicht, wenn Du selbst noch keine Liste hast. 

Deswegen musst Du andere Kanäle finden. 

Du kannst Deine Freunde fragen. Du kannst Deine Experten fragen und Du kannst in Facebookgruppen Deine Anfrage publik machen.

So kannst Du vorgehen, wenn Du keine Liste hast. Aber was ist, wenn Du auch kein Budget hast.

Da ich damals einfach auch die Mittel für den Kongress hatte und sie auch einsetzen wollte, war ich nicht darauf angewiesen, meine eigene Zeit einzusetzen. 

Doch hast Du immer eine unglaublich geniale und strake Möglichkeit zugleich: Du kann Partnerschaften eingehen. 

In meinen Coachinggruppen sind genau solche Partnerschaften schon öfter entstanden. Der eine konnte Webseiten bauen, der andere hatte Ahnung von Design. Zusammen ergab das ein super Ergebnis. Jeder schenkte dem anderen seine Leistungen. 

Man kann das auch Tausch nennen. 

Wenn Du keine Coachinggruppe hast oder nicht die passenden Menschen in der Gruppe sind, kannst Du z.B. mal schauen, ob es in Deiner Offline-Kundschaft schon jemanden gibt, dem Du im Gegenzug Deine Leistungen als Coach anbieten kannst.

Und ich muss zugeben, ich finde diese Lösung ziemlich genial! Ich vermeide so oft es geht, den Tausch von Geld. 

Für mich ist Geld etwas unpersönliches und trägt auch nicht zur Verbesserung meiner Beziehungen zu Menschen bei, wenn ich es ihnen gebe: Wenn ich aber zu ihrem Wohl etwas beitragen kann, dann beflügelt mich das gleich mit.  

Gut, jetzt kommt der Haken Nr. 3, nämlich, wenn derjenige Deine Leistungen nicht benötigt. Das ist ja der Grund, weswegen die Menschen ja das praktische und mit jedem tauschbare Gut namens Geld erfunden haben. Damit sie mit jedem kollaborieren können. 

Um den letzten Haken auch lösen zu können, wenn Du kein Geld hast, könntest Du denjenigen auch an Deinem Gewinn beteiligen, der sich aus der Sache ergibt.

Und ich finde das einen fantatischen Weg für eine fruchtbare Zusammenarbeit. Beide sind daran interessiert, dass ein positives Ergebnis zustande kommt, um ihren Teil vom Ertrag zu erhalten.

Ich habe bereits alle drei Wege ausprobiert und für mich persönlich ist der dritte Weg der schönste, auch wenn ich ihn nicht immer wählen kann.      


Ok, kurze Zusammenfassung. Punkt 1 - Finde ein Netzwerk, wo Du Menschen treffen kannst, die Dir helfen würden. 

Punkt 2: Wenn Du kein Budget zur Verfügung hast oder einsetzen willst, dann schenke etwas für die Hilfe oder „tausche“ Deine Leistungen.

Punkt 3: Wenn Du keine Leistungen tauschen kannst, dann vereinbare eine Beteiligung (ein Joint Venture). 

Was denkst Du über das Delegieren und Outsourcen? Macht es Sinn, früh zu beginnen oder sollte man warten, bis die Bedingungen bereits erfüllt sind? Schreibe mir in die Kommentare, welchen Weg Du gehen würdest und warum!

Abonniere den Podcast auf iTunes oder auf Stitcher (Android).

Höre auch in die letzte Episode rein

Shownotes:

Kongresstyp-Analyse

Swantje Gebauer

Swantje Gebauer von der Online-Kongress Ideenfabrik unterstützt als Online-Kongress-Guide herzgetriebene Coaches, Trainer, Berater und Solopreneure dabei ihre Sichtbarkeit im www mit einem Online-Kongress spürbar zu erhöhen und sich so mit ihrer Expertise und Authentizität ein profitables Online-Business zu erschaffen. Gemeinsam mit Anneli Eick hat sie den großen Online-Kongress mit dem Titel "Dein erster OnlineKongress" veranstaltet. 2017 setzt sie mit ihrem Relaunch "Mehr Sichtbarkeit im Business" neue Maßstäbe in der Welt der Online-Kongresse.

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

avatar
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu: